Großbritannien, Südafrika, Namibia, Botswana, Mosambik, Simbabwe, Malawi, Eswatini und Lesotho gelten von diesem Dienstag an nicht mehr als Virusvariantengebiete, wie das Robert Koch-Institut (RKI) und das Auswärtige Amt in Berlin mitteilten. Stattdessen werden die neun Staaten dann (nur noch) als Hochrisikogebiete geführt. Für Menschen aus diesen Ländern mit einer vollständigen Corona-Impfung wird die Einreise nach Deutschland damit deutlich erleichtert.

Umgeben von Hochrisikoländern

Die Einstufung als Hochrisikogebiet hat lediglich für ungeimpfte Reisende erhebliche Auswirkungen: Sie müssen bei der Einreise nach Deutschland zehn Tage in Quarantäne. Nach fünf Tagen können sie sich allerdings durch ein negatives Testergebnis „freitesten“. Für geimpfte und genesene Reisende gibt es keine Quarantänepflicht. Deutschland stuft aktuell alle seine Nachbarstaaten als Hochrisikogebiete ein – mit Ausnahme von Österreich und Luxemburg.

Grenze zu einem Hochrisikogebiet: Nachbarland Dänemark

Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten – von denen es nach RKI-Angaben ab 4. Januar (vorerst) keine mehr gibt – gilt hingegen auch für Geimpfte und Genesene eine Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne, die nicht verkürzt werden kann. Darüber hinaus besteht grundsätzlich ein Beförderungsverbot. Ausgenommen sind deutsche Staatsbürger oder Ausländer, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik haben, sowie bestimmte Berufsgruppen.

Die hochansteckende Omikron-Variante war vor gut einem Monat erstmals in Südafrika festgestellt worden. Mittlerweile breitet sie sich aber auch in Deutschland stark aus. Schon bald dürfte Omikron nach Einschätzung von Experten hierzulande die dominante Variante sein.

wa/fw (afp, dpa)