Berlin
CSU muss wegen Corona Klausurtagung verschieben – auch Politiker Alexander Dobrindt erkrankt

CSU-Politiker Alexander Dobrindt

© Christoph Hardt / Geisler-Fotopress / Picture Alliance

Die diesjährige Klausur der CSU-Abgeordneten im Bundestag steht unter keinem guten Stern: Erst wurde der Tagungsort verlegt, nun wird die Veranstaltung verschoben.

Wegen mehrerer Corona-Erkrankungen – unter anderem ihres Vorsitzenden Alexander Dobrindt – hat die CSU-Landesgruppe im Bundestag ihre traditionelle Klausurtagung verschoben. Die zweitägigen Beratungen, die an diesem Donnerstag und Freitag hätten stattfinden sollen, werden auf einen späteren Zeitpunkt verlegt, wie der „Münchner Merkur“ am Montag berichtete und auch die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.

Unter den Corona-Infizierten ist demnach auch Landesgruppenchef Dobrindt – obwohl er den Angaben zufolge zweifach geimpft und geboostert ist. Auch vier Mitarbeiter der CSU im Bundestag sowie der als Gast vorgesehene Chef der spanischen Konservativen, Pablo Casado, seien erkrankt. Die Klausur werde zeitnah nachgeholt, hieß es.

CSU muss Klausurtagung verschieben

Mit ihrer Klausur nehmen die CSU-Abgeordneten regelmäßig Anfang Januar eine Standortbestimmung vor und schauen in das politische Jahr. Coronabedingt sollte die Tagung zum zweiten Mal in Folge nicht im bayerischen Kloster Seeon, sondern in Berlin stattfinden. Die CSU im Bundestag hatte dafür ein striktes Sicherheitskonzept erstellt. So hätten Journalisten für die Berichterstattung über die Klausur neben einem Nachweis, dass sie geimpft sind, auch einen negativen PCR-Test vorweisen müssen.

Die 45 CSU-Abgeordneten wollten in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Finanz- und Wirtschaftspolitik legen und unter anderem über die hohe Inflationsrate und die Niedrigzinspolitik sprechen. Dazu…