Am 1. Januar 1962 gab es bei der Plattenfirma Decca in London einen Vorspieltermin. Das Label war auf der Suche nach einer jungen Band, die auch das junge Publikum ansprechen sollte. Eingeladen waren Brian Poole and The Tremeloes und eine Band namens The Beatles. Nachdem beide ihre Sets vorgespielt hatten, entschieden sich die Plattenbosse für The Tremeloes. Gitarrenbands seien auf dem absteigenden Ast, sollen sie dem Manager der vier Liverpooler Jungs, Brian Epstein, zur Begründung gesagt haben. Dies war wohl die berühmteste Fehleinschätzung in der Musikgeschichte.

Heute können wir aus der Geschichte der Beatles, die am Neujahrstag vor 60 Jahren fast den Mut verloren hätten, wichtige Lehren ziehen – selbst im Angesicht einer Pandemie.

Lektion 1: Geduld und Ausdauer

Die Beatles sind nicht die einzigen Persönlichkeiten der Popkultur, die falsch eingeschätzt wurden und später spektakuläre Karrieren hingelegt haben.

Zwölf Verlage haben die Manuskripte einer Schriftstellerin namens J.K. Rowling abgelehnt. Dann kam Bloomsbury und brachte „Harry Potter“ heraus.

Ein denkwürdiges TV-Interview: Prinz Harry und Meghan bei Oprah Winfrey

Oprah Winfrey, zu deren berühmten Interviewpartnern der Sänger Michael Jackson sowie Prinz Harry und Meghan Markle zählen, wurde als Abendnachrichtenreporterin gefeuert. Man hielt sie für „ungeeignet für TV-News“, weil sie nicht in der Lage war, sich emotional von Geschichten zu lösen.

Der koreanische Regisseur und Drehbuchautor Hwang Dong-hyuk versuchte seit 2008, sein Drehbuch zu einer Serie namens „Squid Game“ zu verkaufen. Niemand wollte das haben, es war allen potenziellen Geldgebern zu unrealistisch. Es wurde schließlich die erfolgreichste Netflix-Serie in der bisherigen Streaming-Geschichte.

Und der Oscar-prämierte Regisseur Steven Spielberg, der vor kurzem den Musical-Bestseller „West Side Story“ neu inszeniert hat, wurde von der University of Southern California School of Theater, Film and Television dreimal abgelehnt.

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