Podcast-Sonderfolge

„Die Boss“
Hilfsorganisation in Afrika: „Es ist wichtig, dass wir nicht kommen und meinen, wir wissen es besser“

Susanne Fotiadis, Vorständin für Marketing und Kommunikation bei der Welthungerhilfe

© Christoph Papsch / Welthungerhilfe

von Sarah Stendel
31.12.2021, 20:10 Uhr

Jahresrückblick bei „Die Boss“: In der letzten Woche des Jahres spielen wir noch einmal die besten Folgen aus dem Karriere-Podcast mit Simone Menne. Zum Beispiel dieses Gespräch mit der Vorständin der Welthungerhilfe Susanne Fotiadis.

Hören Sie den Podcast hier oder direkt bei Audio Now, Spotify, iTunes, Youtube und weiteren Podcast-Anbietern.

Es ist ein einzigartiges Projekt, das vor wenigen Wochen gestartet ist: Drei Jahre lang werden der stern und die Welthungerhilfe gemeinsam mit den Menschen eines Dorfs in Kenia nach Lösungen gegen den Hunger suchen, immer in enger Zusammenarbeit mit Gründerinnen und Gründern der jungen Start-up-Szene in Nairobi. „Kinakoni – ein Dorf gegen den Hunger“, heißt die Aktion, die Anlass für eine Sonderfolge des stern-Podcasts „Die Boss“ gibt. Gastgeberin Simone Menne spricht darin mit Susanne Fotiadis aus dem Vorstand der Welthungerhilfe über Kinakoni – und auch über die Besonderheiten einer Karriere in einer NGO (Non-Governmental Organisation).

„Jeder spürt jeden Tag, dass seine Arbeit einen Beitrag zu etwas Großem oder etwas Wichtigem leistet. Dieses Wissen ist unglaublich motivierend“, sagt Fotiadis über ihren Job-Alltag. Sie hat selbst jahrelang in der Konsumgüterindustrie gearbeitet, bevor sie sich ganz bewusst entschied, in einen Beruf mit sozialem Fokus zu wechseln. „Eine NGO zieht auch andere Leute an. Sie finden hier nicht oft Menschen mit einem ausgeprägten Ego. Das finde ich sehr angenehm“, erzählt sie. Simone Menne spricht Fotiadis, die bei der Welthungerhilfe für…