Paul-Ehrlich-Institut
Erste positive Einschätzung zu Schnelltests bei Omikron

Eine Krankenschwester eines mobilen Test-Teams führt eine Corona-Testung durch. (Archivbild) Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbidl/dpa

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Omikron bereitet Sorgen – doch erkennen die gängigen Schnelltests eine Corona-Infektion damit überhaupt? Noch ist diese Frage nicht geklärt, erste Untersuchungen aus Deutschland liegen jetzt aber vor.

Die meisten der in Deutschland angebotenen Corona-Schnelltests sind nach Einschätzung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) auch zum Nachweis der neuen Omikron-Variante geeignet. Davon sei «auf der Grundlage der aktuellen Datenlage auszugehen», schreibt das PEI auf seiner Internetseite.

Bis Mitte Dezember hätten insgesamt 245 verschiedene sogenannte Antigentests ein allgemeines Prüfverfahren durch ein PEI-Labor durchlaufen, 199 hätten die Untersuchung bestanden. Von diesen 199 könnten wiederum die allermeisten eine Omikron-Infektion nachweisen. Der Grund: Die große Mehrheit der in Deutschland angebotenen Tests schlage auf ein Protein des Virus an, dass von den Omikron-Mutationen vergleichsweise wenig betroffen sei.

Das PEI schränkt aber ein: «Für eine endgültige, qualitative und quantitative Aussage sind allerdings weitere Untersuchungen, insbesondere Vergleichsstudien mit Proben von Omikron-infizierten Personen erforderlich.»

Verringerte Sensitivität?

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte zuvor mitgeteilt, dass vorläufige Daten einer Studie mit Lebendviren von Patienten darauf hindeuteten, «dass Antigentests die Omikron-Variante erkennen, aber möglicherweise eine verringerte Sensitivität aufweisen.» Eine verringerte Sensitivität bedeutet, dass weniger Infektionen tatsächlich erkannt werden.

Die FDA betonte dabei, dass die…