Erbschaft für alle
20.000 Euro für jeden: Wie das „Grunderbe“ Deutschland gerechter machen soll

Beim „grunderbe“ würde jede Bürgerin und jeder Bürger 20.000 Euro vom Staat bekommen.

© golero / Getty Images

20.000 Euro, für jeden Bürger zum 18. Geburtstag vom Staat: Ökonomen wollen mit dem „Grunderbe“ die Kluft zwischen Arm und Reich verkleinern. Doch umgesetzt werden wird der Vorstoß wohl nicht.

Es klingt wie eine verrückte Idee: Jeder Bundesbürger soll pünktlich zum 18. Geburtstag eine Summe von 20.000 Euro vom Staat erhalten. Ohne Verpflichtungen, ohne Gegenleistungen. Dieser Vorschlag kommt nicht etwas von der politischen Linken, sondern von den Ökonomen des Berliner Wirtschaftsforschungsinstitut DIW. Sie wollen so die finanzielle Ungleichheit im Land abmildern. 

Rund 22,6 Milliarden Euro würde dieser Vorstoß und weitere Unterstützungen für die untere und mittlere Schicht den Staat kosten. Statt eines Grundeinkommens, das monatlich gezahlt wird, soll die Einmalzahlung bei der Vermögensbildung helfen. Der Gini-Koeffizient, der die Einkommensungleichheit angibt, würde um bis zu sieben Prozent fallen, berichtet das „Handelsblatt“.

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Carsten Maschmeyer (hiert mit DHDL-Moderator Amiaz Habtu) rackerte schon früh: So klebte er Plakate für Konzerte und half im Supermarkt an der Kasse. „Da gab es einen wesentlichen Unterschied, der mich geprägt hat: Im Supermarkt wurde ich nach Stunden bezahlt, beim Plakatkleben nach Leistung. Von da an war mir klar: Ich verkaufe lieber meine Leistung, nicht meine Zeit“, so Maschmeyer zur „Bild“.
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