Laufende Ermittlungen
Angeblicher Soldat soll Droh-Videos zur Corona-Politik verbreitet haben – Bundeswehr ermittelt

Bundeswehrsoldaten beim Appell

© Patrick Pleul / DPA

In den sozialen Medien sind zwei Videos aufgetaucht, in denen ein angeblicher Bundeswehrsoldat zum Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen aufruft. Nun ermitteln Bundeswehr und bayerische Polizei.

Bundeswehr und bayerische Polizei untersuchen zwei Drohvideos eines angeblichen Soldaten. Schon nach dem Erscheinen des ersten Clips kündigte das Bundesverteidigungsministerium Ermittlungen an. „Derzeit kursiert ein Video eines angeblichen Soldaten im Netz, welches hier oft geteilt wird“, twitterte das Verteidigungsministerium am Donnerstag. Es enthalte Drohungen gegen den Rechtsstaat, die nicht hinnehmbar seien. „Die Konsequenzen werden bereits geprüft.“ Eine Ministeriumssprecherin wollte auf Anfrage aus rechtlichen Gründen keine weiteren Auskünfte geben.

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter integriert.

Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsphäre zu schützen.

DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGENHier können Sie die Einstellungen für die Anbieter ändern, deren Inhalte sie anzeigen möchten. Diese Anbieter
setzen möglicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien.
Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.

Mutmaßlicher Bundeswehrsoldat: „Dies ist eine Warnung“

In dem ersten, etwa eine Minuten langen Clip verlangt der selbst bezeichnete Oberfeldwebel unter anderem die Rücknahme der staatlichen Corona-Maßnahmen und der Duldungspflicht, nach der die Covid-Schutzimpfung in der Bundeswehr zur Vorschrift wurde. „Dies ist eine Warnung“, sagt er. „Bis morgen“ werde eine Äußerung dazu verlangt. Im Begleittext zum Video…