Studie
USA hängen an der Börse Europa ab

Händler an der New Yorker Börse. Foto: Wang Ying/XinHua/dpa

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Amerikanische Konzerne wie Apple, Microsoft, Alphabet oder Tesla sind kaum zu stoppen. Die USA lassen Europa an der Börse immer weiter zurück. Das liegt auch am Digitalisierungsschub in der Pandemie.

Angetrieben vom Höhenflug der Tech-Riesen haben US-Unternehmen ihre Dominanz an den Börsen ausgebaut.

Unter den 100 wertvollsten Börsenunternehmen der Welt befinden sich allein 61 aus den USA, drei mehr als im Vorjahr, wie eine neue Studie der Beratungsgesellschaft EY zeigt. Unter den Top Ten sind demnach gar keine europäischen Unternehmen mehr vertreten und nur zwei, die nicht ihren Sitz in den USA haben – der Ölkonzern Saudi Aramco auf Platz vier und der taiwanesische Chiphersteller TSMC auf Rang zehn.

Während sich die Gewichte immer mehr Richtung USA verschieben, werden deutsche Firmen abgehängt, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Studie hervorgeht. Fanden sich Ende 2007 sieben Unternehmen aus der Bundesrepublik unter den Top 100, sind es jetzt nur noch zwei: SAP (Platz 88) und Siemens (100). Damit hat sich ein langjähriger Trend noch verstärkt. Auch China verlor mit 11 Unternehmen in den Top 100 an Boden (Vorjahr: 16). So fielen die Internet-Konzerne Tencent und Alibaba beim Börsenwert zurück.

Unangefochten an der Spitze des Rankings steht Apple mit einem Börsenwert von knapp 3,0 Billionen US-Dollar (rund 2,65 Bio Euro), gefolgt von Microsoft (2,6 Bio Dollar) und der Google-Muttergesellschaft Alphabet (2,0 Bio Dollar). Das teuerste Unternehmen aus Europa, der französische Luxusgüterkonzern LVMH mit Marken wie Louis Vuitton und Moët & Chandon, landet auf Platz 19.

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