Fußball, Fußball, Fußball – selbst in Zeiten der Pandemie scheint es kaum Tage zu geben, an denen nicht irgendwo Spiele stattfinden. Das ändert sich auch im Jahr 2022 nicht, allerdings wird der gewohnte Kalender ein wenig über den Haufen geworfen. Die größte Veränderung ist, dass die Weltmeisterschaft im Winter ausgespielt wird, nämlich vom 21. November bis zum 18. Dezember. Alle bisherigen Turniere wurden im Mai, Juni oder Juli ausgetragen.

Das heißt allerdings nicht, dass das Turnier in Katar die erste „Winter-Weltmeisterschaft“ ist. Die erste WM, 1930 in Uruguay, war eine Winter-WM, da sie in der südlichen Hemisphäre ausgetragen wurde, genau wie die WM-Turniere in Argentinien 1978, Südafrika 2010 sowie in Brasilien 1950 und 2014.

Wintertermin wegen der Hitze im Sommer

Auch in Katar war man zunächst davon ausgegangen, dass die WM während der heißen Monate Juni und Juli ausgespielt werden würde. Die Organisatoren kündigten daraufhin an, praktisch das gesamte Land zu klimatisieren. Doch die FIFA war der Meinung, dass es im Sommer zu heiß sei, und beschloss daher, den Termin zu verschieben. Die Entscheidung kam bei vielen Fans in Deutschland und dem Rest Europas überhaupt nicht gut an und sorgte für Kritik. Allerdings sind die Auswirkungen auf die Spielzeiten der Klubs gar nicht so dramatisch, wie viele befürchtet hatten.

Klimaanlagen direkt am Rasen: Die katarischen Organisatoren hätten auch im Sommer gespielt

Das Champions-League-Finale 2022 in St. Petersburg findet wie erwartet am 28. Mai statt. Das Endspiel der Königsklasse ein Jahr später rutscht ein wenig nach hinten und wird am 10. Juni 2023 angepfiffen. Da die Bundesliga ohnehin nur eine kurze Sommerpause macht, sind die Auswirkungen auf den Rahmenterminkalender minimal – abgesehen von der Lücke im Spielplan im November und Dezember. Auf die Saison 2021/22 gibt es keine wirklichen Auswirkungen, sie hat am 13. August begonnen und endet am 14. Mai. In der Spielzeit 2022/23 dehnt sich dieser…