„Ich freue mich, gemeinsam mit den Klubs sowie dem Team der DFL aktuelle und kommende Herausforderungen anzugehen“, wird Donata Hopfen im Magazin der Deutschen Fußball Liga zitiert. Die 44-Jährige tritt ab dem 1. Januar 2022 die Nachfolge von DFL-Geschäftsführer Christian Seifert an.

Damit avanciert die 44-Jährige zur mächtigsten Frau im deutschen Profifußball. „Gebt der Frau eine Chance – so wie mir auch. Sie ist eine sehr gute Wahl“, sagte Seifert kurz vor Weihnachten in seiner Abschiedsrede über seine Nachfolgerin und lobte: „Sie ist sehr gut vernetzt, in digitalen und strategischen Fragen total versiert und eine erfahrene Managerin.“

„Innovativ weiterentwickeln“

Hopfen ist die erste Frau, die eine Spitzenposition im deutschen Fußball einnimmt. Doch wer ist die neue DFL-Chefin eigentlich? Wirklich viel ist nicht bekannt. Zuletzt hat sie als Partnerin von BCG Digital Ventures gearbeitet, einem Unternehmen, das weltweit digitale Geschäftsmodelle umsetzt. In den Jahren davor war sie unter anderem 14 Jahre für den Axel-Springer-Verlag tätig und wurde 2014 zur „Medienfrau des Jahres“ in Deutschland gekürt. Ausreichend Erfahrung also, um auch den Aufgaben der Deutschen Fußball Liga gerecht zu werden.

Donata Hopfen (2.v.r.) war unter anderem Geschäftsführerin von „Bild digital“

„Bundesliga und Zweite Bundesliga genießen ebenso wie die DFL weltweit einen hervorragenden Ruf“, sagte Hopfen. „Dies alles gilt es, auch vor dem Hintergrund technologischer, gesellschaftlicher und medialer Veränderungen im Umfeld des Fußballs, zu bewahren – und gleichzeitig innovativ weiterzuentwickeln“, heißt es in einem Statement von ihr auf der DFL-Homepage.

„In einer Zeit des Wandels verfügt sie über alle Qualitäten und große Durchsetzungsfähigkeit, um die DFL im Sinne der Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu führen“, sagte DFL-Aufsichtsratschef Peter Peters über Hopfen.

Langweilig wird es nicht

Die Vorschusslorbeeren könnten kaum…