„Es gibt greifbare Verbesserungen in der Stadt, auch wenn in einigen Bereichen Schwierigkeiten bleiben“, erklärte Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri mit Blick auf das Müllproblem der italienischen Hauptstadt. „Rom ist sauberer, als wir es vorgefunden haben, aber noch nicht so sauber, wie es das verdient.“

Der 55 Jahre alte Sozialdemokrat ist erst seit Oktober dieses Jahres im Amt. Im Wahlkampf hatte er damit geworben, das Müllproblem in den Griff bekommen zu wollen. Nach seiner Wahl setzte der ehemalige Finanzminister einen „außerordentlichen Putzplan“ in Kraft.

Möchte Rom herausputzen: Roberto Gualtieri

Während das touristische Zentrum Roms in der Vergangenheit meistens sauber gehalten wurde, quollen in vielen Wohngegenden der Millionenmetropole regelmäßig die Tonnen über. Online kursierten Videos von Wildschweinen, die auf ihrer Futtersuche fündig wurden.

40.000.000 € gegen die Müllplage

Rom sammle nun rund 18.000 Tonnen Müll wöchentlich ein, berichtete Gualtieri. Auch eine Krise über die Weihnachtsfesttage, in denen meist besonders viel Abfall anfällt, habe man vermieden. Die Kommune will insgesamt 40 Millionen Euro in die Hand nehmen und damit auch das Personal beim Entsorger Ama aufstocken.

wa/pgr (dpa)