Podcast

„heute wichtig“
Der Öko-Bischof: Ein Halleluja für den Umweltschutz

Boschof Eichstätt lebt für den Klimaschutz. In den 1990ern sorge er dafür, dass die komplette Landwirtschaft des Klosters Plankstetten auf Bio-Richtlinien umstellte.

© Armin Weigel / Picture Alliance

Klima-, Umweltschutz und Kirche, das hat nichts miteinander zu tun – oder? Falsch, sagt Gregor Maria Hanke, Bischof von Eichstätt. Denn Gottes Schöpfung zu bewahren ist eine der Leitlinien des christlichen Glaubens, sagt der „Öko-Bischof“. 

Christentum und Umweltbewusstsein gehen Hand in Hand – das sieht zumindest der Bischof von Eichstätt so. Gregor Maria Hanke tut in seinem Bistum viel dafür, möglichst klimaneutral zu handeln – und stellte schon in den Neunzigern die komplette Landwirtschaft des Klosters Plankstetten auf Bio-Richtlinien um. Damals habe er für seinen Weg noch als Sonderling gegolten, so Hanke, der auch „Öko-Bischof“ genannt wird. Behutsam mit unserer Welt umzugehen und sie noch viele Jahre so zu erhalten ist in seinen Augen eine der wichtigsten Aufgaben von Christ:innen weltweit. Aktuell tun wir aber viel zu wenig, um dem gerecht zu werden. „Wir können nicht in der Kirche den Schöpfer loben und preisen und dann fahren wir mit dem Schlepper raus und streuen Kunstdünger und spritzen mit Gift“, sagt Hanke im Podcast „heute wichtig“. 

Beim Thema Klimaschutz müssen wir lernen, zu verzichten  

Beim Klimaschutz sollten wir auch nicht darauf hoffen, dass Gott – welcher auch immer – das schon für uns regelt. Vielmehr braucht Gott uns, damit wir seine Schöpfung bewahren, sagt der Bischoff von Eichstätt. Dazu gehöre auch, in Kauf zu nehmen, dass Klimaschutz auch gleichzeitig das Ende unseres Wohlstands in der jetzigen Form bedeutet. „Wenn man sich regional, saisonal ernährt, dann steht eben nicht mehr alles zu…