FC Bayern München – Karl-Heinz Rummenigge trauert Renato Sanches nach: „Mit Heynckes würde er möglicherweise noch in München spielen“

Renato Sanches Bayern München

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Renato Sanches wurde beim FC Bayern nie glücklich. Karl-Heinz Rummenigge äußert sich selbstkritisch und hadert mit dem falschen Trainer.

Der ehemalige Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bedauert die gescheiterte Entwicklung von Ex-Wunderkind Renato Sanches beim FC Bayern München. Bei Bild Live gab Rummenigge zu, dass der Transfer des Portugiesen im Jahr 2016 voreilig war. „Ich glaube, wir haben ihn ein, zwei Jahre zu früh geholt“, sagte Rummenigge.

Allerdings habe der Klub keine Wahl gehabt. „Wir mussten ihn damals holen. Er war mit 18 Jahren plötzlich ein total gehypter Spieler in Europa. Wir haben 35 Millionen gezahlt, was damals viel Geld war. Er hat eine tolle Europameisterschaft gespielt, ist zum ‚Golden Boy‘ gewählt worden“, blickte er zurück.

Rummenigge hadert: Es passte mit Renato Sanches nicht

Nach der für Portugal maximal erfolgreichen EM 2016 war halb Europa hinter Sanches her, die Bayern bekamen schließlich den Zuschlag. Doch die Erwartungen konnte er nicht erfüllen. „Es passte irgendiwe nicht“, meint Rummenigge.

Am letzten Tag des Transferfensters im Sommer 2017 gaben die Bayern Sanches leihweise an Swansea City ab, denn dort war in Paul Clement der ehemalige Assistent von Carlo Ancelotti Trainer. „Don Carlo“ selbst wurde wenige Wochen später bei den Bayern entlassen, nach eine Interimsspiel unter Willy Sagnol kehrte Jupp Heynckes zurück. Und Rummenigge betont, dass die Trainerlegende Sanches gerne wieder in der Mannschaft gehabt hätte.

Renato Sanches: Wäre mit Heynckes alles anders gelaufen?

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