Erstes Pandemie-Jahr
Weniger Behandlungen und mehr Intensivbetten in Kliniken

Ein freies Intensivbett ist in einem Intensivbett-Zimmer in der Asklepios Klinik zu sehen. Foto: Matthias Balk/dpa

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Für das Personal in den Kliniken ist die Corona-Pandemie eine Dauerbelastung. Die Krankenhäuser mussten viel umorganisieren. Behandlungen wurden verschoben. Es braucht mehr Intensiv-Kapazitäten.

Weniger Behandlungen insgesamt, aber mehr Betten für Schwerstkranke: Die Zahl der Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern ist im ersten Jahr der Corona-Pandemie 2020 um fünf Prozent gestiegen.

Das ist ein Anstieg um 1400 auf insgesamt 27.000 Betten im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Dagegen nahm die Zahl der Behandlungen in den Kliniken um 13,1 Prozent oder 2,5 Millionen ab.

«Der festgestellte Zuwachs bei der Zahl der Intensivbetten ist auf die Anstrengungen der Krankenhäuser zurückzuführen, angesichts der Pandemie diese wichtige Ressource auszubauen», sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß. Leider sei festzustellen, dass dieses hohe Niveau über das Jahr 2021 nicht gehalten werden konnte. Viele Krankenhausstandorte hätten ihre Intensiv-Kapazitäten wegen Personalmangels wieder reduzieren müssen.

Zahl der Betten ging zurück

Die Gesamtzahl der Betten in den 1901 Kliniken in Deutschland ging den Statistikern zufolge um 7400 auf 486.700 zurück. Auch die Behandlungstage in den Krankenhäusern waren im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 rückläufig. Mit rund 122,6 Millionen waren es rund zwölf Prozent oder 16,7 Millionen Tage weniger. Bei der Zahl der Betten handelt es sich den ersten vorläufigen Ergebnissen zufolge um Jahresdurchschnittswerte.

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