Familienministerin
Anne Spiegel: Eltern sollen ab der Geburt eine bezahlte Auszeit bekommen

Die neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Anne Spiegel hat neue finanzielle Maßnahmen zur Unterstützung von Familien angekündigt

© Christoph Soeder / Picture Alliance

Die frisch gebackene Familienministerin Anne Spiegel hat erste Maßnahmen zur Unterstützung von Eltern angekündigt. Gegenüber der Rheinischen Post nannte sie konkrete Ideen. Auch zu Kinderimpfungen äußerte sie sich. 

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel will mehr bezahlte Leistungen für frischgebackene Eltern schaffen. Unter anderem hat sie bezahlten Urlaub für Eltern direkt nach der Geburt eines Kindes angekündigt. „Neu einführen werden wir, dass ein Elternteil – zumeist die Väter – für die ersten zwei Wochen nach der Geburt bei vollem Gehalt bei der Familie bleiben kann“, sagte die Grünen-Politikerin der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Bisher hat man dafür oft mühsam Tage zusammengespart.“

Friedrich Merz

Der Mann von gestern, der die CDU in die Zukunft führen soll

Vor 4 Stunden

Gleichzeitig wolle sie künftig mehr Elterngeldmonate für Paare ermöglichen, die sich die Elternzeit aufteilen, betonte Spiegel: „Wir wollen es stärker unterstützen, wenn Paare die Kinderbetreuung als gleichberechtigte Aufgabe begreifen.“ Auch für Menschen, die Angehörige pflegen, soll eine berufliche Auszeit ermöglicht werden: „Dafür wollen wir eine ähnliche Leistung wie das Elterngeld schaffen“, sagte die Grünen-Politikerin.

Anne Spiegel: Kinderbetreuung als gleichberechtigte Aufgabe

Auch zum Thema Kinderimpfungen äußerte sich die Ministern. Vorstöße für eine Impfpflicht der Kleinsten ärgern sie nach eigenem Bekunden. „Diskussionen über eine Impfpflicht dürfen wir nicht auf dem Rücken der Kinder…