Konsum
Weihnachtsgeschäft etwas lebhafter

Die Düsseldorfer Innenstadt am letzten Samstag vor Weihnachten. Foto: Malte Krudewig/dpa

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So richtig in Schwung ist das Weihnachtsgeschäft nicht gekommen. Am Sonntag wollen die Handelsverbände eine erste Bilanz ziehen. Und weitere Klagen gegen Zugangsverbote für Ungeimpfte stehen an.

Mit gedämpften Erwartungen sind die Einzelhändler in Deutschland in das letzten großen Verkaufswochenende vor Weihnachten gegangen. Vor allem das Zutrittsverbot für Ungeimpfte in weiten Teilen bereitete den Geschäftsinhabern Sorgen.

Dennoch waren in Innenstädten am Samstag relativ viele Einkäufer unterwegs. Am Sonntag wollen die Handelsverbände ein Fazit zum Geschäftsverlauf ziehen. «Nach einem verhaltenen Anlauf am Morgen melden die Händler jetzt zumindest in einigen Städten eine höhere Frequenz durch die Kunden im Vergleich zu den ersten Adventswochenenden», sagte Björn Musiol vom Handelsverband Rheinland am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. In kleineren Städten mit kurzfristig abgesagten Weihnachtsmärkten falle der Zuspruch der Kunden schlechter aus.

Die Stimmung bei den Händlern und Kunden reiche von «ganz okay» bis mittelmäßig, hieß es beim Handelsverband. An den Eingängen zu den Geschäften habe es zumeist keine Diskussionen über die 2G-Corona-Regel gegeben, nach der nur Geimpfte oder Genesene Zutritt haben.

Klagen auch in Berlin und Brandenburg

Für Niedersachsen hatte das dortige Oberverwaltungsgericht am Donnerstag die 2G-Regel im Einzelhandel nach einer Klage der Kaufhauskette Woolworth gekippt. Das Gericht begründete dies damit, dass die Maßnahme zur weiteren Eindämmung des Coronavirus nicht notwendig und nicht mit dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz vereinbar sei.

Die Landesregierung…