Bericht: Rangnick lehnte Wechsel zu Arsenal wegen Özil ab

Ralf Rangnick hätte offenbar schon vor drei Jahren in der Premier League landen können. Er soll den Gunners aber damals einen Korb gegeben haben.

Manchester Uniteds neuer Teammanager Ralf Rangnick lehnte offenbar 2018 ein Angebot des Premier-League-Rivalen FC Arsenal ab. Dies berichtet der kicker. Demnach sei Rangnick damals ein Kandidat für die Nachfolge des langjährigen Trainers Arsene Wenger gewesen und es habe Gespräche mit den Verantwortlichen der Gunners gegeben.

Allerdings soll Rangnick sich wegen einer bestimmten Personalie gegen ein Engagement im Norden Londons entschieden haben. Grund für Rangnicks Absage sei gewesen, dass Arsenal zu jener Zeit „ohne Rücksprache“ mit dem heute 63-Jährigen den Vertrag mit dem damaligen Mittelfeldstar Mesut Özil verlängert habe. Rangnick habe daher „dankend abgelehnt“.

Mesut Özil war bei Arsenal Rekordverdiener

Özil hatte Anfang Februar 2018 einen neuen Dreijahresvertrag bei Arsenal unterzeichnet. Dieser Kontrakt machte den Weltmeister von 2014 zum Rekordverdiener des Vereins und wurde im Nachhinein angesichts Özils schwankender Leistungen und dessen Rolle als Edelreservist unter verschiedenen Trainern kritisch gesehen. Mittlerweile spielt Özil bei Fenerbahce.

Statt Rangnick wechselte Unai Emery ins Emirates. Der Spanier, aktuell in Diensten des FC Villarreal, blieb 16 Monate im Amt.

Neben Arsenal war auch Premier-League-Rivale Chelsea einst an Rangnick interessiert. Wie der ehemalige Sportchef von Lok Moskau im Rahmen seiner Antrittspressekonferenz bei ManUnited vergangene Woche bestätigte, wollte ihn im Frühjahr 2021 der FC Chelsea verpflichten. Den Blues sagte Rangnick aber nach eigenen Angaben ab, weil ihm die Interimstätigkeit von vier Monaten zu kurz gewesen sei.