Arbeitslosigkeit
US-Arbeitsmarkt liefert durchwachsenes Bild

Der US-Arbeitsmarkt liefert keinen eindeutigen Trend. Foto: Tony Dejak/AP/dpa

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Der US-Arbeitsmarkt liefert keinen eindeutigen Trend. Neue Jobs wurden zwar geschaffen, jedoch weniger als erwartet. Vom Vorkrisenniveau ist der Arbeitsmarkt jedoch noch weit entfernt.

Der US-Arbeitsmarkt hat im November kein eindeutiges Bild abgegeben. Zwar schuf die Wirtschaft erneut zusätzliche Stellen, allerdings viel weniger als von Experten erwartet. Dagegen überraschte die Arbeitslosigkeit mit einem deutlichen Rückgang.

Der Dollar geriet nach den Zahlen dennoch unter Druck. Wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, betrug der Aufbau außerhalb der Landwirtschaft 210.000 Stellen gegenüber dem Vormonat. Experten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs von 550.000 Stellen gerechnet. In der Corona-Krise war der Arbeitsmarkt eingebrochen. Mittlerweile hat er sich zwar erholt. Von Vollbeschäftigung, wie vor der Krise, ist er aber weit entfernt.

Die Arbeitslosenquote fiel gegenüber dem Vormonat deutlich um 0,4 Punkte auf 4,2 Prozent. Es ist der fünfte Rückgang in Folge. Experten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 4,5 Prozent gerechnet. Laut Ministerium sind etwa 6,9 Millionen US-Bürger arbeitslos. Vor der Krise waren es über eine Million weniger. Die Quote hatte im Februar 2020 3,5 Prozent betragen.

Schwächere Lohnentwicklung als erwartet

Die Löhne entwickelten sich unterdessen schwächer als erwartet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Zum Vorjahresmonat betrug die Steigerung 4,8 Prozent. Analysten hatten etwas höhere Raten erwartet.

«Wir können uns auf ein besseres, glücklicheres neues Jahr freuen», sagte US-Präsident Joe Biden….