Die Beethoven-Jubiläumsgesellschaft BTHVN 2020, die zahlreiche Projekte des Jubiläumsjahres des Komponisten initiierte und koordinierte, ist als „Kulturmarke des Jahres 2021“ ausgezeichnet worden. Ralf Birkner, kaufmännischer Direktor von BTHVN2020, und sein Team nahmen den Preis am 2. Dezember 2021 im Bonner Beethovenhaus entgegen.

Ein Preis für die Innovationen in der Kultur

Mit dem Kulturmarken-Award, 2006 vom Kulturmanager Hans-Conrad Walter ins Leben gerufen, werden Projekte geehrt, die sich in der Kulturlandschaft Europas durch innovative Strategien und Marketingideen besonders hervorgetan haben.

Malte Boecker, künstlerischer Direktor der BTHVN 2020 und Direktor des Beethoven-Hauses

Trotz der herausfordernden Pandemie-Situation hatten sich 110 Kulturanbieter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Belarus, Frankreich, Israel, Litauen, Russland, Serbien und den Niederlanden um den Preis beworben. Der renommierte Kulturpreis wird von einer 40-köpfigen Expertenjury in acht Wettbewerbskategorien vergeben.

Beethoven-Jubiläumsjahr: eine erfolgreiche „Mission Impossible“

„Das war eine ‚Mission Impossible‘ – ein nationales Beethovenjubiläum zu koordinieren in einer Zeit, wo Musikfestivals verboten waren“, gab Malte Boecker, künstlerischer Geschäftsführer von BTHVN 2020, im DW-Gespräch zu. Eine Mission, die dank des Durchhaltevermögens und der Flexibilität aller Beteiligten gelang: Tausende Projekte mit mehr als 200 Partnern fanden ab Dezember 2019 in dem bis Ende September 2021 verlängerten Beethovenjahr statt. „Das war uns ein großes Anliegen, eine ganz große Vielfalt von Formaten und Projekten anzuschieben: Kinoverfilmung, Auseinandersetzung mit Beethoven im Rock- und Pop-Bereich, in der bildenden Kunst, im Theaterbereich“, so Boecker.

Musizieren wird durch die Pandemie intimer: ein Wohnzimmerkonzert

Die Musik wurde „nicht nur in den Konzertsälen gespielt, sondern auch in den Wohnzimmern, in der Natur. Ich glaube,…