Er gehört zum Advent dazu wie das Räuchermännchen und die Weihnachtspyramide: der Nussknacker, der wohl berühmteste internationale Export aus dem  deutschen Erzgebirge. 

Friedrich Wilhelm Füchtner, ein Kunsthandwerker aus dem Erzgebirge, erfand 1870 das erste „Serienmodell“ des Nussknackers. Dass die Figur eines Tages zum Star eines internationalen Ballettklassikers werden würde, konnte er nicht ahnen.

Auch aus dem Erzgebirge, aber nicht ganz so bekannt: das Räuchermännchen

Eine deutsch-französisch-russisch-amerikanische Geschichte

Weltweit bekannt wurde der Nussknacker durch seine Auftritte in unterschiedlichen Kulturen. Autoren aus verschiedenen Ländern übernahmen gegenseitig Teile ihrer Erzählungen. Internationale Urheberrechtsvereinbarungen gab es damals noch nicht. Eine erste Version der Geschichte des Nussknackers stammt von E.T.A. Hoffmann aus dem Jahr 1816. Der Titel: „Nussknacker und Mausekönig“. Sie inspirierte Füchtner über 50 Jahre später zu seiner Figur.

Aus Sachsen in die Welt: Weihnachtsfiguren aus dem Erzgebirge

Die perfekte Dekoration für die Fensterbank

Sogenannte Schwippbögen, die sich über geschnitzten Winterfiguren wölben und obendrauf eine Reihe Licht – das ist ein Muss für jeden Erzgebirgler! Normalerweise stellt man sie auf die Fensterbank, um ihr Licht im Inneren des Hauses zu genießen und gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Passanten auf der Straße auf sich zu ziehen.

Aus Sachsen in die Welt: Weihnachtsfiguren aus dem Erzgebirge

Die noch immer drinnen rauchen dürfen

Räucherfiguren sind ein weiteres „Grundnahrungsmittel“ in der Region um Seiffen im Erzgebirge. Im Inneren dieser Holzfiguren befinden sich kleine Kegel, die beim Anzünden räucherstäbchenartige Düfte abgeben. Meist entweicht der entstehende Rauch durch eine Pfeife im Mund der Figur. Ein Spektakel, von dem Kinder und Erwachsene nicht genug kriegen können.

Aus Sachsen in die Welt: Weihnachtsfiguren aus dem Erzgebirge

Die Queen…