Panzerbau
T-14 Armata – Putins Superpanzer „nackt“ auf dem Fließband

Gut ist das Afghanit Active Protection System unter dem Turm zu erkennen.

© Sceenshot Russland Staats TV / PR

von Gernot Kramper
01.12.2021, 08:54 Uhr

In der Panzer-Megafactory Uralwagonsawod geriet die Produktionsstraße des T-14 in die Kamera. Hier konnte man den Armata ohne Kleider – Module, Reaktivpanzerung und Blenden – sehen.

Der T-14 Armata betrat die Bühne mit einem Paukenschlag – niemand hat die Entwicklung eines Kampfpanzers der nächsten Generation kommen sehen, als 2015 erste Aufnahmen des Armata geleaked wurden. Da war es ein schwacher Trost für den Westen, dass einer der Prototypen von Putins Superpanzern bei der Siegesparade in Moskau im Mai 2015 qualmend liegen blieb. Der T-14 verwirklichte alles, von dem Konstrukteure auf der ganzen Welt geträumt haben, was sie aber mangels staatlicher Aufträge nie bauen durften.

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Fotostrecke T-14 Armata – 12 Bilder

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Bilder

Vor 17 Stunden

Neben der neuartigen Konstruktion tauchten damals enorme große Zahlen von Panzern auf, die der Kreml angeblich in kürzester Zeit bauen wollte. Die Zahlen waren schon damals absurd, weil es in Friedenszeiten überhaupt keine Möglichkeit gegeben hätte, 2000 und mehr Kampfpanzer in wenigen Jahren zu bauen. Doch nach dem Paukenstoß 2015 wurde es verdächtig ruhig um den T-14. Es wurden einige Prototypen gebaut, dann und wann tauchten Videos von ihren Übungen auf – aber das war es dann schon. Nun werden die ersten Serienmodelle des T-14 Armata in der Panzer-Megafactory Uralwagonsawod in Nischni Tagil gebaut – 20 Stück anstatt Tausender. Ende 2021 sollen sie endlich ausgeliefert werden.

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