Telekommunikation
Studie: 5G erreicht Ende 2021 zwei Milliarden Menschen

Keine Mobilfunktechnik hat sich so schnell am Markt durchgesetzt wie 5G. Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

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Beim Umstieg auf die fünfte Mobilfunkgeneration stehen Anwender in Nordamerika und China in der ersten Reihe. Aber auch in Westeuropa wollen immer mehr Menschen die technischen Vorteile von 5G nutzen.

Keine Mobilfunktechnik hat sich so schnell am Markt durchgesetzt wie 5G. Das geht aus dem aktuellen Ericsson Mobility Report hervor, der am Dienstag in Stockholm veröffentlich wurde.

Der superschnelle 5G-Mobilfunk wird Ende des Jahres laut der Studie von mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit genutzt werden, die über einen 5G-Vertrag verfügen. Das sind doppelt so viele wie vor einem Jahr.

In fünf Jahren soll 5G der Studie zufolge rund 50 Prozent aller Mobilfunkabonnements weltweit ausmachen. In Nordamerika werde die 5G-Quote bei den Verträgen bis zum Jahr 2027 sogar von aktuell 20 Prozent auf 90 Prozent steigen. Für Westeuropa sagt der schwedische Netzwerkausrüster bis 2027 einen 5G-Anteil von 83 Prozent an allen Mobilfunkverträgen voraus, obwohl die 5G-Quote hier aktuell nur bei sechs Prozent liegt. Am niedrigsten liegt die 5G-Quote unter den Verträgen in der Region «Sub Sahara Afrika» mit zehn Prozent und «Naher Osten/Nord-Afrika» mit 25 Prozent bis 2027.

Sinkende Preise fördern den Boom

Als Ursache für den 5G-Boom macht Ericsson vor allem die sinkenden Preise für die 5G-Smartphones aus. So sind Smartphones, die die fünfte Mobilfunkgeneration unterstützen, in Deutschland schon für 200 Euro oder weniger zu haben. In den vergangenen Monaten hätte der Absatz sogar noch stärker ausfallen können, wenn Engpässe in den Lieferketten nicht zu einer Chipknappheit geführt hätten.