Energie
Umfrage: Interesse an «Smart Metern» in Deutschland steigt

Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland interessiert sich für so genannte Smart Meter, mit denen man den Energieverbrauch im eigenen Haushalt im Detail analysieren kann. Foto: Markus Scholz/dpa

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Smart Meter sind nicht nur praktische Messsysteme, sondern auch ein wichtiger Baustein beim Energiesparen. Doch viele Menschen in Deutschland haben von der Technik noch nie gehört.

Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland interessiert sich für so genannte Smart Meter, mit denen man den Energieverbrauch im eigenen Haushalt im Detail analysieren kann.

Rund zwei Jahre nach der Markteinführung der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme nutzen bereits 16 Prozent einen Smart Meter oder können sich dies auf jeden Fall vorstellen, ergab eine repräsentative Umfrage des Digitalverbandes Bitkom, die am Montag in Berlin veröffentlicht wurde. Weitere 29 Prozent können sich dies eher vorstellen. Während sich aktuell also 45 Prozent dieser Technologie gegenüber offen zeigen, lag die Zustimmung zu Beginn des Rollouts Anfang 2020 nur bei 36 Prozent.

Als «Smart Meter» werden Messgeräte für Heizungs- oder Stromenergie bezeichnet, die elektronisch betrieben werden. Die Verbrauchswerte zur Abrechnung werden in der Regel per Funk an den Anbieter übertragen. Der jährliche Termin zum Ablesen der Werte entfällt. Smart Meter für Haushalte können nach Einschätzung des Umweltbundesamtes auch das Klima schützen, wenn die Verbraucher ein leicht verständliches Feedback erhalten und beispielsweise Verbrauchsspitzen am Morgen vermeiden.

Bedenken wegen Datenschutz

Datenschützer sehen kritisch, dass die Verbrauchswerte theoretisch sekundengenau erfasst werden können. Die Daten ließen so zum Teil Rückschlüsse auf die Anzahl der Bewohner und…