In der 72. Spielminute huschte ein Lächeln über die Gesichter aller BVB-Fans: Erling Haaland, der so lange verletzte Topstürmer der Borussia Dortmund , betrat den Rasen im Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Mit ihm verbunden ist die Hoffnung auf bessere Zeiten, nachdem sein Klub sich so ruhmlos aus der Champions League verabschiedet hat. Doch seine Mitspieler hatten in der Auswärtspartie beim VfL Wolfsburg mit einer beherzten Leistung ohnehin schon ein (Ausrufe-)Zeichen gegen die Krise gesetzt. Durch den Elfmeter-Treffer von Can (35.) hatte man den frühen Rückstand, den Weghorst (2.) kurz nach Spielbeginn bereitet hatte, ausgeglichen. Den Führungstreffer zum 1:2 hatte der Niederländer Malen (55.) erzielt, bevor Haaland bei seiner ersten Ballberührung sein nächstes Tor erzielte (81.) „Wir müssen besser werden“, hatte Trainer Marco Rose als Parole ausgegeben. Die Richtung stimmte an diesem Nachmittag beim 1:3. 

Wieder auf dem Platz und das nächste Tor: BVB-Star Erling Haaland

In Köln stellte sich zum Ende des Derbys gegen Borussia Mönchengladbach die erhoffte, vorkarnevalistische Party-Stimmung ein. Durch Treffer von Ljubicic (55.), Uth (77.) und Duda (78.) und schließlich durch Anderson in der Nachspielzeit setzte sich der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach durch. Die „Fohlen“ hatten zwischenzeitlich durch Hofmann (74.) ausgeglichen und bis zuletzt gekämpft – am Ende konnten sich die Gladbacher aber bei ihrem Keeper Yann Sommer bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausflief. 

Der Kölner Duda (vorne) feiert seinen Treffer mit den Mitspielern und den Fans im Rheinenergie-Stadion

Apropos hohe Niederlage: Auch gegen die TSG Hoffenheim konnten die Aufsteiger von Greuther Fürth nicht punkten. Zwar wehrten sie sich wacker gegen das Desaster durch die Tore von Leweling (22.), Tilmann (46.) und Hrgota (67.), aber kamen dann doch gewaltig unter die Räder: Der Hattrick von Bebou (32., 62., 80.), den Zweier von Rutter (40. und 55.) und ein…