Eine im Süden Afrikas entdeckte neue Coronavirus-Variante sorgt für Beunruhigung. Und die Zweifel wachsen, dass die bislang ergriffenen Maßnahmen gegen Corona in Deutschland reichen werden.

Angesichts deutlich steigender Corona-Infektionszahlen und einer neuen Virusvariante im südlichen Afrika wachsen die Sorgen vor einem schweren Pandemieverlauf in diesem Winter in Deutschland.

Die Bundesregierung beschränkt von Sonntag an die Einreise aus Südafrika und sieben weiteren afrikanischen Ländern. Städte und Gemeinden forderten schärfere Maßnahmen gegen das Virus. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnte vor der Entstehung noch gefährlicherer Varianten des Coronavirus.

Lauterbach besorgt angesichts Omikron-Variante während laufender Welle  

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte in den ARD-„Tagesthemen“, wenn die möglicherweise gefährliche Variante auch Deutschland erreichen würde, dann wäre das ein riesiges Problem. „Denn es ist nichts schlimmer, als eine besonders gefährliche Variante in eine laufende Welle hineinzubekommen.“ Die Variante scheine für Geimpfte und Ungeimpfte gefährlich zu sein. „Daher müssen wir mit Reisebegrenzungen hier arbeiten, hier zählt wirklich jeder Tag, der gewonnen werden kann, bis diese Variante kommt.“

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die Coronavirus-Variante B.1.1.529 am Freitag als „besorgniserregend“ ein. Experten befürchten, dass die vielen Mutationen der Variante dazu führen, dass sich der Erreger schneller ausbreitet oder die Impfstoffe ihre Schutzwirkung verlieren.

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