Asem-Gipfel beendet
Europa und Asien wollen Kooperation ausbauen

Der Premierminister von Kambodscha, Hun Sen (oben, l.), und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (oben, r.) beim virtuellen Gipfel. Foto: Uncredited/An Khoun Sam Aun Ministry of Information of Cambodia/AP/dpa

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Nach der UN-Generalversammlung ist es das größte Treffen von Staatenlenkern. Der Kampf gegen die Pandemie, der Klimaschutz und die Notwendigkeit freien Handels lassen Europa und Asien zusammenrücken.

Mit Appellen zu verstärkter Zusammenarbeit ist der Asien-Europa-Gipfel (Asem) zu Ende gegangen.

Offenheit, Multilateralismus und eine regelbasierte Ordnung seien entscheidend für die wirtschaftliche Erholung in der Corona-Krise, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag zum Abschluss des virtuellen Treffens der Staats- und Regierungschefs.

«Wir können soviel erreichen, wenn wir zusammenarbeiten.» Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig es sei, funktionierende Lieferketten sowie ein offenes und stabiles Handelsumfeld zu haben.

Zu den Asem-Partnern gehören 51 Länder sowie die Spitzen der Europäischen Union und des Südostasiatischen Verbandes Asean. Nach der UN-Generalversammlung ist es das größte Treffen von Staatenlenkern. Die informelle Gruppe repräsentiert 55 Prozent des Welthandels, 60 Prozent der Weltbevölkerung und 65 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.

Europa und Asien müssten im Kampf gegen das Virus und im Klimaschutz kooperieren, sagte von der Leyen. «Wir müssen diese Probleme gemeinsam angehen.» Die Europäische Union habe bereits 550 Millionen Impfdosen in die Asien-Pazifik-Region exportiert und werde diese Ausfuhren fortsetzen. «Wir müssen impfen, und wir müssen das Virus sequenzieren», sagte die Kommissionspräsidentin unter Hinweis auf…