Werbeverbot für Abtreibungen
„Das Mittelalter ist zu Ende“: Viele Twitter-Nutzer feiern die Streichung von Paragraf 219a

Was viele Frauen schon lange fordern, will die Ampelkoalition nun umsetzen: die Streichung des Paragrafen 219a (Smbolbild)

© Michele Tantussi / Getty Images

Dass die Ampelkoalition mit dem Paragrafen 219a das umstrittene Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche abschaffen will, führt auf Twitter zu viel Jubel – aber nicht bei allen.

Die voraussichtliche Ampel-Koalition will das umstrittene Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche abschaffen. „Ärztinnen und Ärzte sollen öffentliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen können, ohne eine Strafverfolgung befürchten zu müssen“, heißt es in dem am Mittwoch vorgestellten Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP. Daher solle der entsprechende Paragraf 219a des Strafgesetzbuches gestrichen werden.

Ziel sei, das Selbstbestimmungsrecht von Frauen zu stärken und Versorgungssicherheit herzustellen. Schwangerschaftskonfliktberatung solle online möglich sein. Gegen belästigende Aktionen von Abtreibungsgegnern sollen „gesetzliche Maßnahmen“ kommen. Krankenkassen soll es ermöglicht werden, Verhütungsmittel als Satzungsleistung zu erstatten. „Bei Geringverdienenden werden die Kosten übernommen“, heißt es weiter. Zugleich soll für ungewollt Kinderlose bessere Unterstützung kommen.

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