Internationale Presseschau

Koalitionsvertrag
„Koalition des Aussitzens“: So blickt das Ausland auf die neue Ampel-Regierung

Die Gesichter der künftigen Ampel-Koalition (v.l.n.r.): Baerbock, Habeck, Scholz und Lindner

© Michael Kappeler / DPA

Die künftige Ampel-Regierung hat ihren Koalitionsvertrag präsentiert und auch aus dem Ausland schaute man neugierig zu. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

Deutschland steht nach 16 Regierungsjahren unter Angela Merkel vor einem historischen Wechsel zu einer rot-grün-gelben Ampel-Regierung. Zwei Monate nach der Bundestagswahl legten SPD, Grüne und FDP mit dem Koalitionsvertrag den Grundstein für die erste Ampel-Bundesregierung. „Die Ampel steht“, verkündete der voraussichtliche künftige Kanzler Olaf Scholz in Berlin.

Scholz‘ Ankündigung und die Präsentation des Koalitionsvertrages wurde nicht nur von den deutschen Medien eng verfolgt. Auch die internationale Presse bildete sich schnell ein Urteil – vom „Aufbruch, der warten muss“ bis zu einem Blick in die Glaskugel auf „vier lebhafte Jahre“ unter der Ampel-Koalition. Die Stimmen im Überblick.

„The Times“ (Großbritannien): Ampel-Koalition sorgt für lebhafte vier Jahre

„(…) Aber Olaf Scholz wird gegenüber Großbritannien nicht zimperlich sein. Der Koalitionsvertrag enthält ausdrücklich eine Bestimmung zur Aufrechterhaltung des Nordirland-Protokolls. Boris Johnson könnte in Berlin auf eine härtere Haltung stoßen als Angela Merkels müde Nachsicht. Scholz kommt mit Erfahrung, einer liberalen Agenda und hohen Beliebtheitswerten ins Amt. Deutschland und seine Nachbarn können sich auf lebhafte vier Jahre einstellen.“

„Wall Street Journal“ (USA): Deutsche stimmten für Koalition des Aussitzens

„Der neue Kanzler, der auf Angela Merkel folgen soll, wird…