Wandel in der Arbeitswelt
Verband: Digitalisierung in Wirtschaft überdauert Pandemie

Beim Thema Homeoffice nach der Corona-Pandemie zeigen sich viele Firmen in Deutschland skeptisch. Foto: Fabian Strauch/dpa/Illustration

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Die Corona-Krise erzwang einen Schub bei der Digitalisierung deutscher Unternehmen. Oft gibt es da es kein Zurück mehr – doch beim Homeoffice sind die Firmen skeptisch.

Die Unternehmen in Deutschland sind in der Corona-Krise digitaler geworden – und das wird auch nach der Pandemie so bleiben.

Unter anderem Videokonferenzen und der Einsatz elektronischer Unterlagen statt Papier sollen weiter zum Alltag gehören und auch ausgebaut werden. Das Arbeiten von zuhause aus wollen die meisten Firmen dagegen zurückfahren oder ganz abschaffen, wie eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab.

Der Umfrage zufolge wurden angesichts der Corona-Einschränkungen in rund jedem zweiten Unternehmen Videokonferenzen statt persönlicher Treffen eingeführt, weitere gut 40 Prozent weiteten ihren Einsatz aus. Nach dem Ende der Pandemie wollen 61 Prozent sie beibehalten, 7 Prozent wollen sie sogar weiter ausbauen.

Noch klarer fällt die Meinung zur Nutzung digitaler Dokumente statt Papier aus: Nach dem Ende der Pandemie wollen 70 Prozent der Unternehmen dabei bleiben und weitere 25 Prozent ihren Einsatz auch ausbauen. Dabei griffen in der Corona-Krise 37 Prozent der Firmen überhaupt zum ersten Mal darauf zurück. Damit einher geht auch eine Zustimmung für digitale Signaturen.

Skepsis beim Homeoffice

Beim Homeoffice zeigt sich aber viel Skepsis. Während 37 Prozent ihre Beschäftigten zum ersten Mal von zuhause aus arbeiten ließen und 44 Prozent verstärkt auf das Modell zurückgriffen, stehen vielerorts die Zeichen auf eine Rückkehr zum Arbeitsplatz. In…