Die Corona-Pandemie hat die südlichen und östlichen Bundesländer härter im Griff als etwa Norddeutschland. Entsprechend unterschiedlich fallen die Corona-Regeln aus. Ein Überblick nach Bundesländern

Ob im Kino oder bei Veranstaltungen, in der Gastronomie, beim Friseur oder im Handel: In zahlreichen Bundesländern sollen von diesem Mittwoch an neue Corona-Einschränkungen gelten. Die Weichen dafür wurden am vergangenen Donnerstag beim Bund-Länder-Treffen gestellt – für die konkrete Umsetzung der Maßnahmen sind jedoch die Bundesländer verantwortlich. Wo 2G (Zugang nur für Geimpfte und Genesene), 3G (Geimpfte, Genesene und Getestete) oder G-plus-Regeln gelten, zeigt ein Überblick:

Baden-Württemberg

Sozialminister Manne Lucha (Grüne) sagte am Dienstag in Stuttgart, der Grenzwert von 450 Covid-19-Fällen auf den Intensivstationen sei zum zweiten Mal in dieser Woche überschritten worden. Das bedeutet, dass die neue Alarmstufe II mit weiteren Beschränkungen am Mittwoch in Kraft tritt. Dann gilt bei Veranstaltungen und in Bars sowie Clubs 2G plus. Damit haben nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt, die zusätzlich einen Test vorweisen können.

Zudem soll es in Hotspots ab einem bestimmten Grenzwert Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte geben. Ungeimpfte Menschen werden in Baden-Württemberg schon seit vergangenem Mittwoch von der Teilnahme am öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. Die Corona-Verordnung sieht etwa in Restaurants, Museen, bei Ausstellungen sowie bei den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen die 2G-Regel vor. Wer ungeimpft ist und nur einen Test vorweisen kann, bleibt auch im Kino, im Schwimmbad oder im Fitnessstudio, in Volkshochschulkursen und Musikschulen außen vor.

Ausnahmen gibt es etwa für öffentliche Verkehrsmittel und Religionsveranstaltungen. Auch im…