Kommt der Vertrag am Mittwoch?
Ampel-Koalition auf der Zielgerade – kurzfristiges Corona-Krisengespräch bei Merkel

Nachdenklich: Olaf Scholz steht kurz davor, der nächste Bundeskanzler zu werden. Er übernimmt das Amt in einer Krisensituation.

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Die Verhandlungen der Ampel-Parteien über die Bildung einer Regierungskoalition stehen offenbar kurz vor dem Abschluss. Aus Verhandlungskreisen heißt es, dass der Vertrag an diesem Mittwoch vorgelegt werden könnte.

Die Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP biegen auf die Zielgerade ein. Viel spricht dafür, dass der Vertrag bereits an diesem Mittwoch fertig sein könnte. Zwar will zunächst erneut die 21-köpfige Hauptverhandlungsgruppe zusammenkommen, wie aus Verhandlungskreisen verlautete. Die Bundestagsabgeordneten Kevin Kühnert (SPD) und Stefan Gelbhaar (Grüne) sagten auf einer Verbandstagung am Dienstag aber, der Vertrag könne „voraussichtlich morgen“, also am Mittwoch, vorgelegt werden.

Die Ampel-Parteien hatten bereits angekündigt, in dieser Woche solle der Vertrag mit den politischen Vorhaben für die kommenden vier Jahre fertig sein. Am Dienstag saßen die Parteispitzen noch einmal zusammen. Auch die amtierende Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte: „Ich kann Ihnen versprechen, Sie werden sehr schnell etwas vom Koalitionsvertrag hören.“

Ampel-Spitzen beraten sich mit Merkel zu Corona

Am Dienstag unterbrachen die Spitzen der designierten neuen Koalition allerdings ihre Beratungen und trafen sich mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel zu einem Gespräch über den Kurs in der Corona-Pandemie getroffen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde das Treffen im Kanzleramt wegen der dramatischen Pandemielage organisiert. Auf Fotos der „Bild“-Zeitung war zu sehen, dass neben Olaf Scholz (SPD) auch Annalena Baerbock…