44 Nominierungen aus insgesamt 24 Ländern: Die diesjährige Ausgabe der Internationalen Emmy Awards machte ihrem Namen alle Ehre. Das fand auch Bruce Paisner, Präsident und CEO der International Academy of Television Arts and Sciences. „Die Vielfalt und die geografische Verteilung der Preisträger des heutigen Abends zeigen einmal mehr die universelle Kraft großartiger Geschichten und Darbietungen“, so Paisner am Montag (22.11.2021) während der Preisverleihung in New York. Ausgezeichnet wurden die besten außerhalb der USA produzierten Fernsehsendungen.

Die Veranstaltung bekam mehr Aufmerksamkeit als sonst, nachdem Produktionen wie „Squid Game“ (Südkorea) auf Netflix in diesem Jahr internationale Renner wurden.

Historisches Drama „Atlantic Crossing“ beste Mini-Serie

Der Preis für den besten Fernsehfilm/ die beste Miniserie ging in diesem Jahr an die norwegische Produktion „Atlantic Crossing“, ein historisches Drama, das auf dem Leben der norwegischen Kronprinzessin Märtha basiert.

Die Serie konzentriert sich auf Märthas Zeit als Kriegsflüchtling in den USA – nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Norwegen im Jahr 1940 – und auf ihren Begegnungen mit Präsident Franklin Roosevelt.

Die junge Königin wird von der Schauspielerin Sofie Helin verkörpert, der Schauspieler Kyle MacLachlan, berühmt für seine Rolle als Agent Cooper in David Lynchs Serie „Twin Peaks“, spielt Präsident Roosevelt.

Französische Komödie „Call my Agent“ im Rampenlicht 

Der Preis für die beste Komödie ging an die vierte Staffel der französischen Serie „Call my Agent“, in deren Mittelpunkt das Leben einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von Angestellten steht, die eine Talentagentur in Paris betreiben.

Die erste Staffel lief 2015 beim Streaming-Giganten Netflix an. Inzwischen gibt es weltweit Remakes. Ein Teil des Erfolges habe man Netflix zu verdanken, sagte Produzent Michael Feller der französischen Nachrichtenagentur AFP. „Die Netflix-Ausstrahlung der vier…