Sehen Sie im Video: Vermisste chinesische Tennisspielerin Peng Shuai gibt Lebenszeichen.

Nach Angaben des IOC hat die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai am Sonntag ein Videogespräch mit dem IOC-Präsidenten Thomas Bach geführt. Und sie sagte, dass es ihr gut gehen würde. Seit Wochen hatten sich immer mehr Menschen um den Tennisstar gesorgt. Denn seitdem sie einem hohen chinesischen Beamten vorgeworfen hatte, sie sexuell missbraucht zu haben, gab es kein Lebenszeichen mehr von ihr. In einer Erklärung des IOC hieß es, Peng habe das 30-minütige Telefonat mit dem IOC-Präsidenten damit begonnen, dass sie sich dafür bedankt habe, dass die olympische Organisation sich Sorgen machen würde. Außerdem erklärte Peng, dass sie sicher und wohlauf sei und in ihrem Haus in Peking lebe. Sie bitte jedoch darum, dass man ihre Privatsphäre respektiere. Unter dem Hashtag #WhereIsPengShuai? war ein Aufschrei durch die Tenniswelt gegangen. Auch der Weltranglistenerste Novak Djokovic stellte sich bei einem Turnier kürzlich in Turin hinter Peng Shuai: „Die ganze Tennis-Gemeinschaft muss sie und ihre Familie unterstützen und sicherstellen, dass sie in Sicherheit und gesund ist.“ Am 2. November hatte Peng in den sozialen Medien Chinas gepostet, dass der ehemalige Vizepremier Zhang Gaoli sie vor einigen Jahren sexuell missbraucht habe. Weder Zhang noch die chinesische Regierung haben sich zu dieser Anschuldigung geäußert. Pengs Beitrag in den sozialen Medien wurde schnell gelöscht und das Thema wurde in Chinas stark zensiertem Internet für Diskussionen gesperrt.