CDU-Vorsitz
Dritte Kandidatur im dritten Jahr – Friedrich Merz: „Hat etwas Irrationales“

Das ist er wieder: Zum dritten Mal in drei Jahren präsentiert sich Friedrich Merz als Kandidat für den CDU-Vorsitz.

© Kay Nietfeld / DPA

Zum dritten Mal in drei Jahren bewirbt sich Friedrich Merz um den Vorsitz der CDU. Dass das alles andere als normal ist, ist dem früheren Fraktionschef bewusst. Doch er will es nun „richtig machen“.

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat seine dritte Kandidatur für den CDU-Vorsitz innerhalb von drei Jahren mit der breiten Unterstützung der Basis für ihn und seiner Verbundenheit zu der Partei begründet. „Ja, es hat schon etwas Irrationales“, sagte Merz am Montagabend bei der ersten von drei live im Internet übertragenen Vorstellungsrunden der Bewerber für den Parteivorsitz für CDU-Mitglieder auf die Frage einer Teilnehmerin, warum er sich die erneute Kandidatur antue.

Auch Teile seiner Familie und viele Freunde hätten ihn gefragt: „Warum tust Du Dir das nochmal an“, sagte Merz. Er habe sich im Februar nach seiner Niederlage gegen den nun scheidenden Parteichef Armin Laschet einige Wochen lang die Frage gestellt: „Willst Du das nochmal machen?“ Am Ende sei er gebeten worden, im Hochsauerlandkreis erneut für den Bundestag zu kandidieren. In diesem Zusammenhang habe er für sich entschieden, wenn die Basis an der Entscheidung über den Parteivorsitz beteiligt werde, „dann will ich und kann ich mich auch dem Wunsch nicht entziehen, noch einmal zu kandidieren“.

Friedrich Merz: „Kann dann auch nicht Nein sagen“

„Ich gebe zu, es ist außergewöhnlich“, sagte Merz. So etwas habe es in der Geschichte der CDU noch nie gegeben. Auf der anderen Seite sei die CDU ein ganz wesentlicher Teil seines Lebens, er habe sich der Partei immer engstens verbunden gefühlt. Zwar sage seine Frau, dies sei eine Schwäche, aber: „Ich…