Ist es ein kaum zu überblickender Flickenteppich oder sind es für die jeweilige Region angemessene Maßnahmen? Die Maßnahmen der Bundesländer sind sehr unterschiedlich – doch viele setzen zunehmend auf 2G.

Ob im Kino oder bei Veranstaltungen, in der Gastronomie, beim Friseur oder im Handel: Am vergangenen Donnerstag wurden beim Bund-Länder-Treffen wichtige Weichen für den Kampf gegen Corona in Deutschland gestellt.

Die Ministerpräsidenten einigten sich wegen der anhaltend hohen Infektionszahlen auf neue Einschränkungen – für die konkrete Umsetzung sind die Bundesländer verantwortlich. Wo 2G (Zugang nur für Geimpfte und Genesene) statt 3G (Geimpfte, Genesene und Getestete) gilt, zeigt ein Überblick:

Baden-Württemberg

Ungeimpfte Menschen werden seit vergangenem Mittwoch von der Teilnahme am öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. In dem Land gilt aufgrund der sich zuspitzenden Lage auf den Intensivstationen die sogenannte Alarmstufe – diese gilt, wenn der Wert von 390 Covid-Patienten auf den Intensivstationen zwei Tage in Folge erreicht oder überschritten wird.

Die Corona-Verordnung sieht nun landesweit die 2G-Regel etwa in Restaurants, Museen, bei Ausstellungen sowie bei den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen vor. Wer ungeimpft ist und nur einen Test vorweisen kann, bleibt auch im Kino, im Schwimmbad oder im Fitnessstudio, in Volkshochschulkursen und Musikschulen außen vor. Ausnahmen gibt es etwa für öffentliche Verkehrsmittel und Religionsveranstaltungen. Auch im Einzelhandel gilt in der Alarmstufe 3G ohne PCR-Test-Pflicht. Ausgenommen sind Geschäfte der Grundversorgung wie Supermärkte sowie Märkte im Freien und Abhol- und Lieferangebote.

Weil in mehreren Landkreisen die Sieben-Tage-Inzidenz zudem bereits über 600 gestiegen ist, hat die Landesregierung dort eine…