Arbeitsmarkt
DIHK: Personalengpässe in Betrieben nehmen zu

In Betrieben nehmen Personalengpässe nach einem Report des Deutschen Industrie- und Handelskammertags zu. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Der Fachkräftemangel stellt laut einem Report für zahlreiche Firmen das größte Geschäftsrisiko dar. Gut die Hälfte kann demnach bereits heute zumindest teilweise Stellen nicht besetzen.

In Betrieben in Deutschland nehmen Personalengpässe nach einem Report des Deutschen Industrie- und Handelskammertags zu.

In den kommenden Jahren werde es für Unternehmen immer mühsamer, sich gegen den Fachkräftemangel zu stemmen, sagte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks am Montag in Berlin. Engpässe beim Personal drohten zu einer Wachstumsbremse zu werden.

Nach dem aktuellen DIHK-Fachkräftereport, der auf Antworten von rund 23.000 Unternehmen basiert, ist der Fachkräftemangel für die Firmen das größte Geschäftsrisiko. 51 Prozent können demnach zumindest teilweise Stellen nicht besetzen, weil sie keine passenden Arbeitskräfte finden. Im Herbst hatten davon coronabedingt nur 32 Prozent der Unternehmen berichtet, vor der Pandemie waren es 47 Prozent. Die größten Lücken bei qualifiziertem Personal gibt es den Angaben nach es in der Bauwirtschaft, in der Gesundheitswirtschaft sowie im Maschinenbau.

Im Zweifel bleiben Regale leer

Insgesamt erwarten laut Report 85 Prozent der Unternehmen negative Auswirkungen vom wachsenden Fachkräftemangel. 43 Prozent rechnen damit, dass sie Aufträge verlieren beziehungsweise ablehnen oder ihr Angebot reduzieren müssen, wenn nötiges Personal fehlt. 2019 waren es 39 Prozent.

Konkret bedeutet das zum Beispiel: Bauprojekte scheitern, weil für Planung und Ausführung zu wenig Fachkräfte vorhanden…