Ikeas Möbel aufzubauen, ist für viele Kunden der Horror. Praktisch, dass der schwedische Konzern einen eigenen Möbel-Aufbauservice hat. Doch der steht massiv in der Kritik. 

Ikea zählt zu Deutschlands beliebtesten Möbelhändlern. Hierzulande macht der schwedische Konzern mehr als fünf Milliarden Umsatz mit günstigen Möbeln – die allerdings noch vom Kunden zusammengebaut werden müssen. Das mag bei einfachen Regalen noch funktionieren. Doch ein komplexer Schrank ist für handwerklich Unbegabte kaum zu schaffen. Genau für diese Fälle gibt es ja Task Rabbit.

Diesen Service wollte auch eine Kundin aus Marbach am Neckar in Anspruch nehmen. Sie orderte direkt in der Ikea-Filiale den Aufbau-Service dazu, berichtet sie dem „SWR“. Der Auftrag werde von dem Partner-Unternehmen Task Rabbit ausgeführt, lässt man sie dort wissen. Da sie den Auftrag direkt über Ikea eingetütet hat, hat die Kundin kein schlechtes Gefühl. Ein großer Fehler, wie sich zeigen wird.

Das Partner-Unternehmen Task Rabbit ist eine 100-prozentige Tochter von Ikea. Dorthin hat der Konzern sämtliche Montageaufträge ausgelagert und wirbt damit auch im Internet. „Wir wissen, dass es nicht immer leicht ist, Möbel selbst aufzubauen. […] Task Rabbit bietet dir einfache, erschwingliche Möglichkeiten, damit du die Montage deiner IKEA Produkte zu Hause erledigen lassen kannst“, heißt es dort. 

Die Preise richten sich nach dem Arbeitsaufwand. Ein Hochbett kostet 91 Euro, ein einfacher Schrank 50 Euro. Ein zwei-Meter-Kleiderschrank samt Schiebetüren kostet 200 Euro. 

Task Rabbit in der Kritik

Praktisch lief das bei der Kundin so: Ihr Auftrag wurde mit einer Woche Vorlauf zu den sogenannten Taskern geschoben. Dort können sich die nicht-angestellten Tasker frei drauf zurückmelden. Für die Kundin wirkte das bis dahin seriös….