Forschung
Batterieforschung in Münster startet

In der Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle FFB Münster steht eine Beschichtungsanlage zur Kupferbeschichtung. Foto: Guido Kirchner/dpa

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Leistungsfähige Batterien gehören zu den Schlüsseldisziplinen etwa für künftige Mobilität. In Münster geht nun ein Forschungszentrum in den Regelbetrieb.

In Münster hat die erste Anlage des mit insgesamt 680 Millionen Euro geförderten deutschen Batterieforschungszentrums mit dem Regelbetrieb begonnen.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) nannte das Zentrum bei einer Pressekonferenz am Freitag ein «Leuchtturmprojekt», das für «technologische Souveränität in einem wesentlichen Technologiefeld» sorgen könne.

An vielen Orten der Welt werde intensiv an leistungsfähigen Batterien etwa für Elektromobilität, Handys, Tablets und Herzschrittmacher gearbeitet. Es gehe um Know-how und die zügige Weiterentwicklung von Prototypen, damit die deutsche und europäische Industrie mit der Konkurrenz mithalte und nicht hinterherlaufen müsse.

Leistungsfähige Batteriezellen würden in der Elektromobilität, der Logistik, für stabile Stromnetze bei zunehmender Einspeisung von erneuerbarer Energie und für viele andere Branchen gebraucht, sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Die Fraunhofer Gesellschaft, die das Forschungszentrum leitet, habe für die Batteriezellenforschung mit den Universitäten Münster und Aachen sowie dem Forschungszentrum Jülich eine Kooperation geschlossen und damit eine «hervorragende Basis» geschaffen, sagte NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos).

Zum zurückliegenden Streit um die Vergabe des Forschungszentrums nach Münster äußerte sich Karliczek nur indirekt. «Wenn wir in der Welt im Wettbewerb…