Corona-Chaos beim Rekordmeister
Der FC Bayern befindet sich im Würgegriff der Impfverweigerer – und reagiert mit Härte

Serge Gnabry (l.) und Joshua Kimmich müssen offenbar für die Zeit in der Quarantäne auf ihr Gehalt verzichten

© Christof Stache / AFP

Der FC Bayern steckt in einem Dilemma: Die Impfverweigerer bringen den Verein in Schwierigkeiten, weil sie im Gegensatz zu geimpften Profis in Quarantäne müssen. Langsam endet aber die Geduld der Führungsetage.

Die Corona-Turbulenzen beim FC Bayern haben rund um den nächsten sportlichen Aussetzer des Münchner Meister-Ensembles in Augsburg neue Dimensionen und Eskalationsstufen erreicht. Erst sorgte ein Bericht der „Bild am Sonntag“ mit beabsichtigten Gehaltskürzungen für die ungeimpften Profis im Münchner Besserverdiener-Kader für Aufregung. Und nur Stunden später schreckte der Fußball-Rekordmeister mit der Mitteilung auf, dass sich nach Leitfigur Joshua Kimmich auch Serge Gnabry, Jamal Musiala, Eric Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance in Absprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden in Quarantäne begeben mussten. Das Virus hat Deutschlands Topclub im Würgegriff.

Kimmich war schon am Freitagabend beim überraschenden und Trainer Julian Nagelsmann „richtig sauer“ machenden 1:2 beim FC Augsburg nicht dabei gewesen – wegen des Kontakts zu einer positiv getesteten Person im privaten Umfeld. Jetzt folgte der Führungskraft das gegen den FCA noch zum Aufgebot zählende Profi-Quartett. „Sie hatten Kontakt zu einer Person im unmittelbaren Umfeld der Mannschaft des FC Bayern, die positiv auf das Coronavirus getestet worden ist“, teilte der Verein mit. Der Quarantäne-Bann verschont geimpfte Profis.

Causa Kimmich

Stern-Umfrage: So viele Bundesligaspieler sind geimpft

25.10.2021

Julian Nagelsmann ist genervt

„Ohne fünf“ heißt damit die…