Zehn Niederlagen in Folge
Zu schlecht für die Bundesliga: Fürth stellt traurigen Rekord ein – und darf für die 2. Liga planen

Fürths Haavard Nielsen (l.) und Julian Green nehmen den Gladbacher Florian Neuhaus in die Mangel

© Lukas Schulze / Getty Images

Dass es nach dem Aufstieg nicht leicht würde, war klar, aber so? Die SpVgg Greuther Fürth hat mit zehn Niederlagen in Folge einen traurigen Bundesliga-Rekord eingestellt. Die einzige Gewissheit lautet nun: Fürth darf für die 2. Liga planen.

Das Spiel der SpVgg Greuther Fürth in Mönchengladbach war ein Offenbarungseid. Mit 4:0 ging der Aufsteiger im Borussia-Park unter. Es war ein bisschen so, als würde eine Herrenmannschaft gegen eine überforderte Jugendauswahl kicken. Die Gladbacher kombinierten sich mit Leichtigkeit durch die Reihen der Führter, oder den Gästen unterliefen krasse Fehler wie von Torwart Marius Funk, der eine Rückgabe direkt in den Fuß von Florian Neuhaus spielte. Der Mittelfeldspieler nahm den Geschenk dankend an und schoss den Ball direkt ins Tor. Zur Pause stand es schon 3:0, in der zweiten Hälfte ließen es die spielfreudigen Gladbacher ruhiger angehen, von Fürth ging keine Gefahr aus. Der vierte Treffer ging auf das Konto von Paul Seguin, der im Mittelfeld den Ball vertändelte.

Das Fazit von Trainer Stefan Leitl fiel nach dem Spiel folgerichtig so aus: „Das war eine verdiente Niederlage. Wir waren von der ersten Minute nicht in der Lage, ein gleichwertiger Gegner zu sein.“

Causa Kimmich

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