Smartphone-Broker oder Bank?
Diese Wertpapierdepots empfiehlt „Finanztest“ für den Aktienkauf

Aktien kaufen kann man mittlerweile einfach per Smartphone

© Sitthiphong / Getty Images

von Daniel Bakir
19.11.2021, 11:23 Uhr

Wer Aktien kaufen will, braucht ein Wertpapierdepot. Aber wo soll man das eröffnen? „Finanztest“ hat klassische Banken und Smartphone-Broker wie Trade Republic verglichen und nennt die günstigsten.

Während die Zinsen für klassische Sparanlagen erbärmlich bleiben, erlebt der Aktienmarkt einen gigantischen Boom. Der Deutsche Aktienindex Dax und andere Indizes sind auf Rekordstände geklettert, das treibt selbst die sicherheitsbewussten Deutschen an die Börse. 2020 haben 2,7 Millionen Menschen mehr als im Vorjahr in Aktien investiert, berichtet das Deutsche Aktieninstitut.

Dazu kommt: Neue Smartphone-Broker machen es selbst Börsen-Anfängern einfach wie nie. Sie bieten kostenlose Wertpapierdepots und lassen ihre Nutzer Aktien mit wenigen Klicks kaufen und verkaufen. Aber wie empfehlenswert sind die Smartphone-Anbieter – oder sollte ich mein Wertpapierdepot lieber bei einer klassischen Bank eröffnen?

Die Experten von „Finanztest“ haben für einen aktuellen Vergleich sowohl Smartphone-Broker als auch die Depots von Filial- und Direktbanken unter die Lupe genommen. Ihr Fazit: Beide Welten bieten Vor- und Nachteile. Welches Wertpapierdepot für einen persönlich am besten ist, hängt auch von Anlagestrategie und Typ ab. In jedem Fall sollten Anleger auf die Kosten schauen: Denn wenn schon das Führen des Depots jeden Monat eine saftige Gebühr verschlingt, schmälert das potenzielle Kursgewinne. 

Smartphone-Broker überzeugen

Niedrige Kosten und einfache Handhabung sind die Hauptargumente, mit denen Smartphone-Broker, häufig auch Neobroker genannt, um Kunden werben. Die Finanzexperten der Stiftung…