Eilmeldung
Österreich verhängt landesweiten Lockdown – ab Februar gilt eine Impfpflicht

Alexander Schallenberg verkündet den bundesweiten Lockdown.

© Herbert Neubauer/APA / DPA

Österreich verhängt eine landesweiten Lockdown. Dieser gilt zunächst für 20 Tage bundesweit für Geimpfte, Genesene und Ungeimpfte. Danach gelten die Einschränkungen nur noch für Ungeimpfte. Zudem soll es eine Impfpflicht geben

Jetzt ist es offiziell: Österreich geht am Montag in den vierten Lockdown. Darauf haben sich die Minister und die Regierung bei einem Bund-Länder-Gipfel geeinigt wie österreichische Medien übereinstimmend berichten. Bereits am Freitagmorgen hatte die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Verhandlungskreise von den Plänen berichtet. Demnach gilt ab kommenden Montag ein 20-tägiger Lockdown für alle. Ab dem 13. Dezember soll dieser nach Aussage von Kanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) nur noch für Ungeimpfte gelten.

Auch für den Schulunterricht gelten neue Regeln. Schüler aller Klassenstufen müssen wieder eine Maske tragen. Allerdings könenn Kinder ohne jetzt auch ohne ärztliches Attest zuhause unterrichtet werden. Dafür stellen die Schulen Lernpakete bereit. Präsenzunterricht gibt es „für all jene, die es benötigen“. Eltern werden dazu aufgerufen, ihre Kinder zuhause zu lassen.

Auch beim Impfen haben sich die Minister und die Regierung auf neue Regelungen geeinigt. Eine Auffrischungsimpfung ist ab dem vierten Monat nach der Zweitimpfung möglich. Für vektorimpfstoffe wird sie sogar empfohlen. Zudem gibt es Änderungen beim Grünen Pass. Statt nach neun Monaten, verliert erseine Gültigkeit nun bereits nach sieben Monaten. Diese Regelung tritt ab Februar in Kraft, soll heißen: Spätestens nach sieben Monaten ist eine Impf-Auffrischung nötig.

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