Corona-Maßnahmen
Fragen und Antworten zu 3G am Arbeitsplatz: Bei Verstößen könnte Lohnausfall drohen

Wer im Büro arbeitet, muss geimpft, genesen oder getestet sein

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Das neue Infektionsschutzgesetz sieht eine 3G-Regelung am Arbeitsplatz vor. Was passiert bei Verstößen? Und wer kontrolliert das? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Der Bundestag hat mit den Stimmen der Ampel-Parteien das neue Infektionsschutzgesetz beschlossen. Vorgesehen ist unter anderem eine 3G-Regelung am Arbeitsplatz. Beschäftigte sollen außerdem möglichst von zu Hause aus arbeiten. Sollte der Bundesrat am Freitag grünes Licht geben, gelten die Neuerungen schon ab kommender Woche. Die wichtigsten Vorgaben für Beschäftigte:

Corona-Maßnahmen: Was gilt am Arbeitsplatz?

Ein neuer Paragraf sieht „bundesweit einheitliche Schutzmaßnahmen“ vor, um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. Arbeitsstätten, in denen physische Kontakte „untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können“, dürfen demnach nur noch von Arbeitgebern und Beschäftigten betreten werden, die geimpft, genesen oder getestet sind (3G). Diese Vorgabe gilt auch für vom Arbeitgeber organisierte Transporte von Beschäftigten zur oder von der Arbeitsstätte.

Wer unmittelbar vor Arbeitsbeginn in der Firma ein Test- oder Impfangebot wahrnimmt, darf sie auch vorher betreten. Ansonsten muss ein Impfnachweis, ein Genesenennachweis oder ein Testnachweis entsprechend zur Kontrolle verfügbar gehalten oder beim Arbeitgeber hinterlegt werden. PCR-Tests dürfen maximal 48 Stunden alt sein, Antigen-Schnelltests 24 Stunden.

Wie häufig wird kontrolliert und was passiert bei Verstößen?

Im Gesetzentwurf heißt es, dass die Arbeitgeber dazu verpflichtet sind, die Einhaltung der Vorgaben „durch Nachweiskontrollen täglich zu überwachen und…