Es war Mick Rock, der die Ära der Rock ’n‘ Roll-Ikonen dokumentierte, seine Fotografien wurden zu berühmten Albumcovern, seine Videos gehörten zu den bekanntesten Musikclips aller Zeiten. Er war dabei, als sich die Musikwelt radikal änderte, mehr noch: Er war Teil dieser Kulturszene.

Michael David Rock wurde 1948 in London geboren, studierte später an der Cambridge Universität, wo er Syd Barrett, eines der Gründungsmitglieder von Pink Floyd, kennenlernte. Die damals noch kaum bekannte Band war eines seiner ersten Motive. In den 70ern folgte dann die Begegnung mit David Bowie, den er auf seinen Tourneen begleitete und fotografierte. Später führte er sogar Regie bei einigen Musikvideos von Bowie.

„Die Leute fragen: ‚Mann, wie hast du all diese Bilder bekommen? Na, weil sonst niemand anderes daran interessiert war“, sagte Rock der Associated Press im Jahr 2002. Es war nicht so, dass ich mit anderen Fotografen um die Bilder konkurrieren musste.“ 

Mick Rock – eine Legende der 70er

Der Rock ’n Roll ging nicht ganz spurlos an ihm vorbei: In den 1990er Jahren hatte der Fotograf eine Herz-Operation und eine Nierentransplantation. „Ich lebte das Leben“, sagte er einmal. Später hörte er mit dem Zigaretten- und Drogenkonsum auf, arbeitete weiter und fotografierte jüngere Musiker und Musikerinnen wie Pharrell Williams, Lady Gaga und Miley Cyrus.

Auf seiner offiziellen Instagram-Seite hieß es heute: „Diejenigen, die das Vergnügen hatten, in seinem Umfeld zu sein, wissen, dass Mick viel mehr war als nur ‚The Man Who Shot The 70s'“, so die Erklärung, die seinen Tod ankündigte. „Er war ein fotografischer Poet, eine wahre Naturgewalt, der seine Tage damit verbrachte, genau das zu tun, was er liebte, immer auf seine eigene, herrlich unverschämte Art und Weise.“

Die Musikwelt trauert

Viele Musiker und Wegbegleiter haben bestürzt auf die Nachricht von seinem Tod reagiert. So auch die britische Musikmanagerin und Ehefrau von Ozzy Osbourne, Sharon Osbourne, die auf ihrem Social…