Corona-Maßnahmen
3G am Arbeitsplatz und in Bahnen: Wer was kontrollieren soll

Nicht nur in der Berliner Linie U3 gilt künftig die 3G-Regelung gegen Corona. Doch ganz klar, wer das kontrollieren und durchsetzen soll, ist noch nicht

© Jörg Carstensen / DPA

Das neue Infektionsschutzgesetz sieht strenge Anti-Corona-Maßnahmen vor: 3G am Arbeitsplatz sowie in Bussen, Bahnen und Flugzeugen. Wer das aber kontrollieren soll, ist noch nicht in allen Fällen geklärt.

Bund und Länder ziehen in der Corona-Pandemie wieder stärker an einem Strang: Die Länderregierungschefs einigten sich am Donnerstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) auf eine einheitliche Anwendung der 2G-Regeln und bekannten sich zu 3G am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Letztere Maßnahmen stehen im neuen Infektionsschutzgesetz, das der Bundestag ebenfalls am Donnerstag beschlossen und dem der Bundesrat Freitag zugestimmt hat.

Ein neuer Paragraf sieht „bundesweit einheitliche Schutzmaßnahmen“ vor, um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. Arbeitsstätten, in denen physische Kontakte „untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können“, dürfen demnach nur noch von Arbeitgebern und Beschäftigten betreten werden, die geimpft, genesen oder getestet sind (3G). In Bussen und Bahnen soll künftig bundesweit die 3G-Regel gelten.

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