Sehen Sie im Video: Diese Corona-Regeln gelten im neuen Infektionsschutzgesetz.

Entscheidend dafür, welche Corona-Regeln gelten sollen, wird künftig die sogenannte Hospitalisierungsrate. Also die Zahl derjenigen, die wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden müssen. Dafür erfasst das Robert-Koch-Institut gemeldete Krankenhausaufnahmen von Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner in einem Zeitraum von sieben Tagen. Liegt die Rate über 3, soll in dem Bundesland für Freizeiteinrichtungen, Kultur- und Sportveranstaltungen, Gastronomie und bestimmte Dienstleistungen flächendeckend 2G gelten. Zutritt haben dann nur Geimpfte und Genesene. Beim Überschreiten eines Werts von 6 sollen die Länder darüber hinausgehend in bestimmten Einrichtungen auch für Geimpfte und Genesene zusätzlich Testnachweise oder andere Maßnahmen vorschreiben – das sogenannte 2G Plus. Spätestens beim Überschreiten des Schwellenwerts von 9 soll es dann noch schärfere Maßnahmen geben. Zum Beispiel Kontaktbeschränkungen oder auch Verbote von Veranstaltungen. Am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln soll künftig die 3G-Regel gelten. Dort wird künftig der Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines negativen Tests verlangt. Wie dies in Bussen und Bahnen kontrolliert werden kann, ist noch unklar. Die Ministerpräsidenten fordern zudem eine Impfpflicht für Beschäftigte in Medizin und Pflege. Die Länder hielten eine solche Pflicht für erforderlich, heißt es in dem Beschluss. Der Bund solle dies schnellstmöglich umsetzen. In Pflege- und Gesundheitseinrichtungen soll es eine strenge Testpflicht für Mitarbeiter und Besucher geben. Bei den Auffrischungsimpfungen, den sogenannten Booster-Impfungen, soll Tempo gemacht werden. Das gilt für alle Menschen ab 18 Jahren. Dafür müssten die Impfmöglichkeiten von den Ländern massiv ausgeweitet werden. Eine entsprechende Planung soll bis zum 25. November stehen. Alle Maßnahmen sollen bis zur nächsten…