Außenhandel
Exporte von Maschinenbauern und Elektroindustrie steigen

Die Maschinenbauer in Deutschland blicken zuversichtlich in die Zukunft. Foto: Stefan Puchner/dpa

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Die exportorientierten Industriebranchen Maschinenbau und Elektroindustrie profitieren von der starken Nachfrage aus dem Ausland. Materialknappheit und Lieferprobleme bereiten jedoch Sorgen.

Die weltweite Nachfrage nach «Made in Germany» treibt das Exportgeschäft von Maschinenbauern und Elektroindustrie an. Im Maschinenbau ist das Vorkrisenniveau bei den Ausfuhren nach Angaben des Branchenverbandes VDMA in Sicht. Lieferengpässe bereiten allerdings Sorgen.

Das gilt auch für die deutschen Elektroindustrie. Diese verzeichnete im September ein weiteres Exportplus, die Wachstumsdynamik schwächte sich nach Angaben des Branchenverbandes ZVEI allerdings etwas ab.

Das Vorkrisenniveau der Maschinenexporte von 2019 sei dank guter Nachfrage der Auslandskunden zum Greifen nah, erklärte Ralph Wiechers VDMA-Chefvolkswirt. «Lediglich die weit verbreiteten Material- und Logistikengpässe können uns hier noch einen Strich durch die Rechnung machen.»

Die Ausfuhren der Maschinen- und Anlagenbauer stiegen im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,8 Prozent auf 44,6 Milliarden Euro, wie der VDMA in Frankfurt mit Blick auf jüngste Zahlen des Statistischen Bundesamtes berichtete. In den ersten neun Monaten verbuchten die Hersteller ein Plus gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Corona-Krisenjahres 2020 von 10,8 Prozent auf 133,2 Milliarden Euro.

Die Exporte in die Länder der Europäischen Union, die die wichtigste Absatzregion für deutsche Maschinenbauer ist, legten im dritten Quartal um 5,8 Prozent zu. In die USA wurden 18 Prozent exportiert. Die Ausfuhren nach China stiegen hingegen nur noch um 3…