Corona-Maßnahmen nach MPK
3G am Arbeitsplatz, Impfpflicht für Pflegepersonal – und ein neues Drei-Stufen-System

Von links nach rechts: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Noch-Kanzlerin Angela Merkel, ihr baldiger Nachfolger Olaf Scholz und Berlins Bürgermeister Michael Müller

© Michael Kappeler / DPA

3G am Arbeitsplatz, Impfpflicht für Pflegepersonal und eine Booster-Kampagne: Bund und Länder haben strengere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beschlossen. Der Liveblog zu den Ergebnissen in der Nachlese.

Die Länder wollen Beschäftigte unter anderem in Krankenhäusern und Pflegeheimen zur Corona-Impfung verpflichten. Die Pflicht soll bei Kontakt zu besonders gefährdeten Personen gelten, wie der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz Hendrik Wüst (CDU) am Donnerstag im Anschluss an die Beratungen von Bund und Ländern mitteilte.

Zudem sollen bei Überschreiten bestimmter Belastungsschwellen in den Kliniken nach dem Willen von Bund und Ländern einheitlich schärfere Corona-Maßnahmen greifen, wie die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte. Die Konferenz vereinbarte dafür drei Stufen mit jeweils weitergehenden Beschränkungen. Orientierungsgröße soll dem Beschluss zufolge die für das jeweilige Bundesland ausgewiesene Hospitalisierungsrate sein. Dafür erfasst das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete Krankenhausaufnahmen von Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner in einem Sieben-Tage-Zeitraum.

Der Drei-Stufen-Plan

Konkret sollen die Länder bei Überschreiten eines Schwellenwertes von 3 flächendeckende Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene (2G) etwa zu Veranstaltungen und der Gastronomie einführen – sofern nicht schon geschehen.Bei Überschreiten eines Werts von 6 sollen die Länder darüber hinausgehend in bestimmten Einrichtungen auch für Geimpfte und Genesene zusätzlich Testnachweise…