Autoproduktion
Opel-Werke werden nicht ausgegliedert

Das Opel-Werk in Rüsselsheim. Foto: Andreas Arnold/dpa

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Bei Opel haben der Mutterkonzern Stellantis und die IG Metall mehrere Streitpunkte abgeräumt. Die beiden noch im Inland bestehenden Autofabriken bleiben Teil der deutschen Opel-Gesellschaft.

Nach starken Protesten der Belegschaft hat der Autokonzern Stellantis den Plan aufgegeben, die Produktionswerke seiner deutschen Tochter Opel auszugliedern.

Die Astra-Fabrik am Stammsitz Rüsselsheim sowie das Werk im thüringischen Eisenach sollen innerhalb der deutschen Opel Automobile GmbH weitergeführt werden, wie Unternehmen und IG Metall berichteten. Man habe einen entsprechenden Tarifvertrag abgeschlossen. Eisenach soll danach innerhalb der Opel GmbH wie schon Jahre zuvor wieder als hundertprozentige Tochter agieren.

Am Standort Eisenach soll zudem die Produktion zum Jahresbeginn verbindlich wieder aufgenommen werden, wie beide Seiten erklärten. Sie war zwischenzeitlich wegen Teilemangels gestoppt und die Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt worden. Das Werk werde künftig das gesamte Volumen des Opel-Modells Grandland herstellen, wie Stellantis erklärte. Der Wagen wurde zwischenzeitlich auch an anderen Stellantis-Standorten montiert.

Die IG Metall und die Betriebsräte hatten bei der angekündigten Ausgliederung um ihre Mitbestimmungsrechte gefürchtet und gegen eine mögliche «Zerschlagung» protestiert. Dabei hatten die Arbeitnehmer auch Unterstützung der Landesregierungen von Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz erhalten, deren Wirtschaftsminister sich am Freitag mit Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz besprechen wollen. Opel hat noch in Kaiserslautern ein Komponentenwerk.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), die Regierungschefin von Rheinland-Pfalz, Malu…