Die kleine Amal hat eine lange Reise hinter sich: 8000 Kilometer hat sie von Juli bis Oktober zurückgelegt, von der Grenze Syriens bis nach Großbritannien. Sogar die Klimakonferenz in Glasgow besuchte sie. Das kleine Mädchen war auf der Suche nach ihrer Mutter, die sich auf den Weg machte, um etwas zu Essen zu finden, aber nicht zurückkehrte.

Die kleine Amal („Little Amal“) ist allerdings ein besonderes Mädchen: Sie ist 3,5 Meter groß, eine Puppe, und die Hauptfigur im Theaterprojekt „The Walk“, das am 27. Juli 2021 im türkischen Gaziantep nahe der syrischen Grenze begann. Innerhalb von zwei Monaten reiste die Puppe durch acht europäische Länder, unter ihnen auch Deutschland, mit Halt in Stuttgart, Köln und Recklinghausen. Mit diesem Projekt wollte das britische „Good Chance“-Theaterkollektiv auf die Millionen von Geflüchteten hinweisen, deren Schicksal über die Corona-Pandemie in Vergessenheit zu geraten droht. 

Der berühmte britische Schauspieler Jude Law hält in der englischen Hafenstadt Folkestone die Hand der Kleinen Amal.

Die Kunstaktion „The Walk“ war mit dem Besuch Amals in Glasgow zur Klimakonferenz eigentlich beendet – da wurde das kleine Mädchen wieder auf eine Reise eingeladen, und zwar in die Niederlande. Bis zum 21. November 2021 hält sie sich im Rahmen des „Open Festival“ in Den Haag auf, dem Sitz des Internationalen Strafgerichtshofs.

Amals Reise durch Europa

Auf der Suche nach ihrer Mutter

Die gar nicht so kleine „Little Amal“ ist eine 3,5 Meter große Puppe, die ein neunjähriges syrisches Mädchen darstellt, wurde von der Handspring Puppet Company aus Südafrika erschaffen. In dem Theater-Projekt „The Walk“ wird ihre Lebensgeschichte erzählt, in der sie auf der Suche nach ihrer Mutter und nach Sicherheit ist. Ihre Reise beginnt in der Türkei.

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Amal im Vatikan

Mit dem Theater-Projekt soll auf die Situation von unbegleiteten Kindern auf der Flucht aufmerksam gemacht werden. Auf ihrer Reise…